Nuss-Amaranth-Schnitte (roh) | Nutty Amaranth bars (RAW)

Wednesday March 29th, 2017

Vor kurzem habe ich eine neue Kostbarkeit entdeckt – und zwar rohen Apfeldicksaft! Herkömmliche Dicksäfte, egal ob Agave, Apfel, Birne…  sind ja aufgrund des extrem hohen Fruktosegehalts eher keine gute Idee. Durch das lange Erhitzen während der Herstellung enthalten sie keine Vitamine oder Enzyme mehr. Fruktose hat zwar den Vorteil, dass sie sich wesentlich weniger auf den Blutzuckerspiegel auswirkt als Glukose und somit die Bauchspeicheldrüse schont. Allerdings ist reine, isolierte Fruktose (und in den herkömmlichen Dicksäften kann sie fast als isoliert bezeichnet werden, da sie zu ca. 90% aus Fruktose bestehen) im Gegensatz zu Glukose für den Körper nur sehr schwer verwertbar. Sie belastet den Darm, kann zu Fettleber und Fettablagerungen zwischen den Organen führen … . Kurzum: Isolierte Fruktose und somit auch Dicksäfte sollten weitestgehend gemieden werden.
Anders bei diesem rohen Apfeldicksaft. Hier wird im Herstellungsprozess die magische Grenze von 42° nicht überschritten. Dadurch sind im Endprodukt noch alle Enzyme und Vitamine, sowie auch die Mineralien Kalzium und Natrium, die der Körper für die Verstoffwechslung des Zuckers braucht, vorhanden. Außerdem schmeckt er herrlich fruchtig apfelig und ist wirklich sehr süß, sodass er sparsam verwendet werden kann.
Ihr könnt ihn zum Süßen jeglicher Rohkost, Müsli etc. nehmen, nach dem Kochen über Euren Morgenbrei geben oder was Euch sonst noch einfällt. Nur Backen oder anderweitig Erhitzen eben nicht – denn dann würdet Ihr die positiven Eigenschaften ja wieder zerstören. Er ist natürlich nicht ganz günstig, sondern eben eine Kostbarkeit. Aber wer Süßes in Maßen genießt, kann sich hier was Gutes tun! Ihr bekommt ihn hier.

Ich liebe seine fruchtige Note in meinen super einfachen Nuss-Amaranth-Schnitten. Und hier kommt nun endlich der Rezept-Teil dieses ungewöhnlich theoretischen Eintrags. Die Schnitten sind wirklich sehr schnell herzustellen, gesund, geben tolle Energie, versorgen Euch auch noch mit Eisen und halten sich im Kühlschrank gut viele Tage. Geschmacklich erinnert es ein wenig an Nippon oder Puffreis – nur eben viel lebendiger. So, los geht’s:

80g Kakaobutter
60g gepuffter Amaranth (am besten von Rapunzel)
1/2 TL reine Vanille
20g Mandeln 
40g getrocknete Aprikosen 
45g roher Apfeldicksaft (alternativ: Kokosblütennektar)
50g dunkles Mandelmus
10g roher Kakao
1/2 TL Zimt

Zuerst lasst Ihr die Kakaobutter über dem Wasserbad schmelzen.
Währenddessen hackt Ihr die Mandeln in grobe Stücke und zerkleinert auch die Aprikosen. Anschließend vermischt Ihr alle Zutaten bis auf die Kakaobutter und rührt gründlich um. Nun nur noch die  geschmolzene Kakaobutter dazugeben und wieder kräftig rühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Schon ist Euer “Teig” fertig. Den gebt Ihr jetzt auf ein Backpapier oder eine Dörrfolie und formt eine ca 1cm hohes Rechteck. Schön gleichmäßig wird es, wenn Ihr eine zweite Folie oben drüber legt und das ganze mit einem Nudelholz glattstreicht.
Nun ab in den Kühlschrank. Nach spätestens 1 Stunde ist Euer Rechteck fest und Ihr könnt es in mundgerechte Happen zerlegen. Dabei gibt es immer ein wenig Bruch und Krümel – aber ich glaube, Euch fällt schnell ein, was Ihr damit machen könnt…


RAW Nutty Amaranth bars

Lately I have dicovered a new delight – raw apple syrup!
Conventional syrups, no matter if agave, apple, pear, … are not a good idea because of their high fructose concentration. Since they are heated for a long time during the production procsess they do not contain any vitamins or enzymes. Fructose does have  one advantage: it has a much milder effect on your blood sugar levels than glucose and therefore goes easy on your pancreas. However, pure, isolated and concentrated fructose (without the rest of the fruit) is very hard to process for the body. It strains your intestines, can lead to a fatty liver or fat deposition between your organs … . In short: Isolated fructose, and therefore conventional syrups should be avoided whenever possible. (One exception is coconut syrup, it contains more glucose than fructose and a lot of minerals.)

But not this raw version of apple syrup. During the production it is never heated above 42° and therefore the final product still contains all vitamins and enzymes as well as the minerals calcium and natrium which your body needs to metabolise the sugar. It tastes deliciously fruity/apple-like and is very sweet so you don’t need a lot.

You can use it to sweeten all kinds of raw food, cereals etc., add it to your morning bowl (after having cooked it) or do whatever you fancy. Just not for baking or cooking as this way you would destroy their goodness again… It is not the cheapest sweetener available, but a real delight. You can get it here. (for delivery outside Germany you can’t order through their side, but via email)

I love its fruitiness in my super simple amaranth bars. And now we have finally reached the recipe part of this unusually theoretic post. The bars are really quick, healthy, give you great energy and a lot of iron and keep well in the fridge for several days. Taste-wise they remind me a  bit of Nippon – just much more “alive”. So, here we go:

80g cacao butter
60g popped Amaranth
1/2 tsp. pure vanilla
20g almonds
40g dried apricots
45g raw apple syrup (alternative: coconut syrup)
50g dark almond butter
10g raw coco
1/2 tsp cinnamon

While the cacao butter is melting, chop up almonds and apricots. Now mix all ingredients (except cacao butter) well. Add the melted butter and mix again. And your “dough” is ready! Spread it on a baking or dehydrating sheet and turn into a square, about 1cm high. You get an even better result if you place a second sheet on top and use a rolling pin.
Now into the fridge. After about 1 hour it’s all firm and you can cut it into little pieces. You will end up with some crumbs and smaller pieces – but I’m pretty sure you can easily think of something to do with them…

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