Mandala-Marzipan-Kuchen | Mandala-Marzipan-Cake

Montag, der 10. September 2018

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Oje, der letzte Post ist nun wirklich schon lang her…  Aber das Leben mit unseren drei Kids hält uns momentan tatsächlich ganz schön auf Trab! Die große geht seit 2 Wochen in die Schule! Zum Glück haben wir einen Platz in einer wunderbaren, kleinen, freien Schule bekommen und sie geht wirklich gern dorthin. Nichtsdestotrotz ist es eine enorme Umstellung, für uns alle. Die Freiheit des Rumreisens liegt hinter uns und wir müssen neue Rhythmen finden. Dazu kommt der Kita-Start unseres Jüngsten, neue Kurse bei mir, Konzerte und Filmprojekte von Henning, meine Verlagsuche (ein zuckerfreies Backbuch für Kinder möchte in die Welt) und und und … es kostet viel Atmen, nicht in Stress zu vefallen.
Oft denken wir hier an unsere Zeit in Plum Village zurück.  Zum Glück haben wir auch ein Stück Plum Village mit in den Alltag geholt: unsere Mindbell, eine App auf dem Handy, die uns mit einem wunderschönen Glocken-Ton immer wieder ins Hier und Jetzt zurückholt. Aber auch dieser Ton wird in seiner Regelmäßigkeit leicht zur Gewohnheit, kommt natürlich immer in den „unpassendsten“ Momenten und wir überhören ihn schon mal. Doch nicht so unser Jüngster! Egal, was er gerade tut – essen, stillen, spielen – hört er den Ton, hält er inne, faltet die Hände und strahlt uns an. Es ist so unglaublich. Er ist unser größter Lehrer. Deswegen widme ich ihm heute diese Rezept – und auch, weil er diesen Marmorkuchen über alles liebt.

Im Prinzip ist es ein ganz einfacher Kuchen. So wie früher. Nur eben ein bisschen „verblattgoldet“ 😉 Gesüßt wird er ausschließlich mit Datteln. Und ist dadurch herrlich saftig. Das Marzipanaroma gibt den letzten Schliff und verleiht ihm durchaus Suchtpotential.

Also, los geht’s, für Yuno (wie sollte es anders sein, gerade kam wieder die Mindbell. Aber diesmal habe ich sie gehört!):

200g frische Datteln oder zuvor eingeweichte
120ml natives Kokosöl 
50g Cashews
50g Mandeln
250g Haferflocken (glutenfrei wenn gewünscht)
1 Pkg. Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
300ml Wasser
2 EL Apfelmark
Bittermandelaroma
2 EL Kakao

Für die Glasur

50g Kakaobutter
30g roher Kakao
20g Kokosblütennektar

Die Haferflocken im (trockenen!) Mixer zu Mehl verarbeiten und anschließend mit dem Weinsteinbackpulver vermischen.
Die Datteln entkernen, mit dem Kokosöl, den Cashews, Mandeln, Salz und Wasser in einem geeigneten Mixer mixen, bis es eine glatte Masse ist. Diese Masse zum Mehl geben und rühren bis eine geschmeider Teig entsteht, dann das Apfelmark drunter geben. Jetzt den Teig in zwei Hälften teilen, eine Hälfte mit dem Kakao, die andere mit ca. 8 Tropen Bittermandelaroma vermischen (je nachdem wie „marzipanig“ Ihr die Masse haben wollt, kostet einfach). Den dunklen Teig in eine mit Kokosöl gefettete
Napfform geben. Den hellen Teig kreisförmig unterrühren.
Im vorgeheizten Backofen, auf mittlerer Schiene, bei 180°C 45-50
Minuten backen. Nachdem der Kuchen abgekühlt ist, mit der
Glasur bestreichen. Dafür schmelzt Ihr die Kakaobutter im Wasserbad und vermischt sie mit Kakao und Nektar.

Ich bin gespannt, ob Ihr ihn auch so lecker findet. Und bevor Ihr ihn unseren Mandala-Kuchen anschneidet und verspeist, haltet kurz inne und atmet. Für Euch. Und für Yuno.

 

 


Mandala-Marzipan-Marble cake

 

Oh dear, it has been a while since my last post… But to be honest, life with three kids is keeping us rather busy at the moment! The big one started school two weeks ago. Luckily we got into a really nice small independent school and she really likes it. Nonetheless, it’s a major change in our life. The freedom of travelling is behind us, new rhythms have to be found. Additionally, the little one is starting kindergarten, my new courses are coming up as well many caterings, Henning’s concerts and film projects, my quest for a good publisher (a sugarfree baking-book for kids wants to go out into the world…) and so on. It takes a lot of breath to not get stressed.  Often we think back to our time in Plum Village. Luckily we took a little bit of Plum Village with us: our mindbell, an app for your phone, that gets you back to the here and the now by playing a wonderful bell-sound. But, as with everything that happens regularly, you get used to it. And obviously the timing of the bell is always really bad ;-). So we tend to not listen to it from time to time. But not so our youngest one! No matter what he’s doing – eating, breastfeeding, playing – if he hears the bell, he pauses, folds his hands and beams the brightes smile at us. It is incredible, he is our greatest teacher. So I want to dedicate this recipe to him – and also because he loves this marble cake very much.:-)

It’s basically a really simple cake, like in the good old times. Just had a little Blattgold-Makeover 😉 It is sweetened only with dates so it’s really juicy. The marzipan aroma gives it a special somthing and makes it very addictive!

So, here we go, for Yuno (the bell obvioulsy just sounded again, but this time I heart it!)

 

200g fresh dates (or soaked)  
120ml coconut oil 
50g cashews
50g almonds
250g rolled oats (glutenfree if needed) 
1 pack baking powder
1 dash of salt
300ml water
2 Tbsps apple puree
bitter mandel aroma
2 Tbsps cacao

For the glaze

50g cocoa butter
30g raw cocoa
20g coconut nectar

Turn oats into flour in a (dry!) blender and then mix well with baking powder. Pit the dates and blend with coconut oil, cashews, almonds, salt and water until smooth and milky. Add to flour and mix well, then add the apple puree. Now divide dough into two parts, mix one with the cacao, the other with about 8 drops of bitter almond aroma (depending on how much of marzipan-taste you would like, just add and try).
Now add your cacao dough to a cake tin (greased with coconut oil) and stir in the other half with cicular motions. In the preheated oven bake at 180°C for about 45-50 minutes.
Once the cake has cooled, add the glaze. For the glaze just melt the cocoa butter over hot water and add cocoa and nectar.

I wonder if you like it as much as we do. Let me know!
And before you try our mandala-cake: pause for moment. And breathe. For you. And for Yuno.

2 Kommentare zu “Mandala-Marzipan-Kuchen | Mandala-Marzipan-Cake”

  1. Ich habe den Kuchen heute zum ersten Mal gebacken und er ist einfach köstlich! Schön saftig für einen Rührkuchen und auch die Süße ist selbst für Süßmäulchen absolut ausreichend. Dazu noch glutenfrei und schnell gemacht – was will man mehr 🙂

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